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Ozon:
Ozon ist ein farblos bis leicht bläuliches Gas, das aus 3atomigen Sauerstoffatomen besteht. Es ist ein starkes Oxidationsmittel; man bezeichnet Ozon auch als Aktivsauerstoff.
Ozon kommt in etwa 20 bis 50 km Höhe in der Atmosphäre vor und dient als UV-Filter.
Medizinisches Ozon:
Hergestellt wird medizinisches Ozon vor jeder Behandlung nach dem Prinzip von Werner von Siemens aus reinem Sauerstoff; durch die hohe Entladungsenergie eines Generators wird aus Sauerstoff 02 das Ozon O3 erzeugt.
Wirkung:
Im Gegensatz zu dem stabilen Sauerstoffmolekül O2 ist Ozonmolekül O3, bestrebt ein Sauerstoffatom abzugeben. Dieses abgegebene Sauerstoffatom kann von den roten Blutkörperchen direkt aufgenommen werden und mit dessen Hilfe Körperregionen erreichen, die mit Sauerstoff unterversorgt sind, wie z.B. bei Durchblutungsstörungen.
Medizinische Wirkung:
desinfizierend (Keime/Bakterien), Inaktivierung von Viren, fungizid, Steigerung der Wundheilung,
durchblutungsfördernd,
schmerzlindernd, geruchs- und geschmacksreduzierend
Anwendungsgebiete:
bei Durchblutungsstörungen, Lebererkrankungen, Diabetis mellitus, Asthma Bronchale,
Neurodermitis, Akne und u.a. Hautkrankheiten, Allergien, Heuschnupfen, allgemeine Revitalisierung, Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
Anwendung:
subcutane, intramuskuläre oder intravenös Injektion
Eigenblutbehandlung als "Kleine" (in den Muskel) oder "Große" (als Infusion) Behandlung; je nach Krankheitsbild
Durchführung:
Große Eigenblutbehandlung: Dem Patienten werden ca. 80ml Blut aus der Armvene
abgenommen. Das Blut wird in einer Vakuum-Flasche mit einer genau dosierte Konzentration und dosierte Menge von Ozongas vermischt. Das Ozon durchdringt das Blut - dabei zerfällt es wieder zu Sauerstoff. Das Blut nimmt nun eine erhöhte Menge von Sauerstoff auf. Die Blutfarbe ändert sich zu hellrot. Nun wird das angereicherte Blut - wie bei einer Infusion - dem Körper durch eine Vene wieder zugeführt.
Kleine Eigenblutbehandlung: Ca. 5ml Blut wird mit einer geringen Menge Ozongas gemischt und anschließend in den Gesäßmuskel injiziert.
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